Die Saison 2019 ist beendet. Wir bedanken uns bei unseren KundInnen und Kunden für die Einkäufe und Gespräche und wünschen einen schönen, gesunden Sommer! Wir sind nächstes Jahr ab Mitte April wieder für sie da. Die Angebotsliste für 2020 finden sie Ab März auf unserer Seite.

Unsere Angebotsliste für die Saison 2019 können sie hier einsehen und ausdrucken.

Wir ziehen alle Jungpflanzen in unserer Gärtnerei in Waltershausen / Thüringen aus Saatgut selbst und verkaufen zur Frühjahrssaison regional und direkt an den Verbraucher.

Wir sind ein nach EU Richtlinien zertifizierter Biobetrieb. Wir arbeiten mit biozertifizierten Erden und Saatgut und benutzen keinerlei chemischen Dünger oder Pflanzenschutzgifte. Unsere Produktionsweise wird regelmässig von einer unabhängigen Prüfstelle (DE-ÖKO-021) kontrolliert.

Wir achten darauf, robuste und für den Hausgarten geeignete Sorten und Arten anzubieten. Wir beobachten Aroma, Wuchseigenschaften, Krankheits- und Schädlingsresistenz sowie die Erntezeiträume.

Wir bieten eine breite Auswahl im Bereich Gemüsejungpflanzen darunter zahlreiche Tomaten- Paprika und Chillisorten.

Sie wählen zwischen 50 verschiedenen Gartenkräutern und diversen Bauerngartenblumen.

Wir prüfen unsere Sorten auf Geschmack und Wuchseigenschaften und nehmen jährlich Anpassungen an unserem Sortiment vor.

Saatgut ist Kulturgut – unsere Pflanzen sind samenfest und somit nachbaufähig.

Für den Bezug von samenfestem und ökologischen Saatgut empfehlen wir die Bingenheimer Saatgut AG. Dort erhalten sie in Deutschland vermehrtes hochwertiges Saatgut, welches unseren klimatischen Bedingungen optimal angepasst ist.

Was uns wichtig ist:

Wir fordern ein Verbot der gentechnischen Veränderung von Pflanzen. Die Risiken auch von sogenannten neuen gentechnischen Methoden wie unter anderem dem CRISPR-CAS- Verfahren für Mensch und Natur sind nur ungenügend erforscht und unabsehbar.

Das Welternährungsproblem ist kein Problem zu geringer landwirtschaftlicher Produktion sondern in erster Linie ein Verteilungsproblem und ein Problem der fehlenden Verfügungsberechtigung über Anbauflächen. 

Würde Gemüse und Getreide in kleinbäuerlicher Vielfalt für die direkte Verwendung als Nahrungsmittel angebaut, statt Cashcrops wie Raps, Mais, Soja, Getreide etc. von Agrokonzernen, Grossgrundbesitzern und Grossbauern für Industrie und Tiermast, gäbe es keinen Hunger auf dieser Erde.

Durch großflächigen Anbau in Monokulturen entstehen Probleme mit Schädlingen und die Bodenfruchtbarkeit und -gesundheit nimmt ab. Durch den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzgiften und künstlichen Düngemitteln wird der Boden und das Grundwasser nachhaltig geschädigt. Die auf diese Weise produzierten Nahrungsmittel führen zu Allergien, Autoimmunkrankheiten und einer Zunahme von Krebserkrankungen.

Dadurch entstehen uns als Gemeinschaft enorme Kosten z.B.  im Gesundheitswesen, der Wasserversorgung und ein Werteverlust durch die Degradierung von Böden, ganz zu schweigen vom Verlust an Lebensqualität. Diese Kosten könnten durch eine Abgabe auf konventionell hergestellte Agrarprodukte ausgeglichen werden. Denn wer als Verbraucher auf Kosten der Allgemeinheit spart, sollte für die aus ihrem/seinem Verhalten entstehenden Folgekosten aufkommen.